Das Innere der Pfarrkirche vor dem ersten Weltkrieg:

St. Agatha Niedersfeld nach 1945
Ende Februar 1946 trat Pfarrer Johannes Ewald die Stelle in Niedersfeld an.
Bis dato hatte Pater Hitzegrad aus Grönebach die Pfarrei verwaltet. Es galt,
das kirchliche Leben wieder zu ordnen, nach all dem, was geschehen war. Erst
1955 kam der letzte Niedersfelder Kriegsgefangene aus Rußland in sein Dorf
zurück.
Die Kirche erwies sich nach und nach als zu klein. Bei seiner
Firmreise regte Weihbischof Augustinus Baumann 1951 an, diesen "mißlichen
Zustand" möglichst bald durch einen Anbau zu beseitigen. Pfarrer Ewald
griff diese Anregung auf und gründete am 6.4.1952 einen Kirchenbauverein. Durch
den Abriss der alten Vikarie war der Platz für den Anbau geschaffen. Am
15.11.1954 war Richtfest für den Anbau. Um den Durchbruch von der alten Kirche
zum Neubau zu ermöglichen (siehe obiges Bild, rechts), zog die Gemeinde am 1.
März 1955 in die neue Schützenhalle um (die musste ja wegen des Brandes
Karsamstag 1950 neu gebaut werden).

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